Wenn die Last zu groß wird
Beratung für Angehörige von Menschen mit psychischer Erkrankung oder geistiger Behinderung. Wenn Sie sich zwischen Fürsorge und eigener Erschöpfung aufgerieben fühlen – dann ist es Zeit, auch an sich zu denken.
In der Angehörigenberatung geht es um Sie
„Niemand versteht, wie erschöpfend das ist." Sie kümmern sich um einen Menschen, der psychisch erkrankt ist oder eine geistige Behinderung hat. Sie organisieren, begleiten, trösten – und vergessen dabei oft sich selbst. Das Gefühl der Hilflosigkeit, die Schuldgefühle, die Erschöpfung: All das ist real und berechtigt.
Systemische Beratung bietet Ihnen als Angehörige einen geschützten Raum, in dem es einmal um SIE geht. Eigene Grenzen erkennen. Schuldgefühle einordnen. Strategien für den Alltag entwickeln – damit Sie langfristig für sich und für den Menschen da sein können, der Sie braucht.
Durch meine langjährige Arbeit auf psychiatrischen Stationen und in der Begleitung von Familien kenne ich beide Seiten – die der Betroffenen und die der Angehörigen. DBT-basierte Techniken helfen Ihnen, in emotional belastenden Momenten wieder Boden unter den Füßen zu finden und die eigene emotionale Stabilität zu stärken.
Wenn Sie selbst von Erschöpfung und Überforderung betroffen sind, kann auch die Burnout-Beratung für Sie passend sein.
Für wen ist die Angehörigenberatung?
- Partner oder Partnerin eines psychisch erkrankten Menschen
- Eltern von Kindern oder Erwachsenen mit psychischer Erkrankung
- Geschwister, die Verantwortung tragen
- Angehörige von Menschen mit geistiger Behinderung
- Familien nach einem Klinikaufenthalt des Angehörigen
- Menschen, die zwischen Fürsorge und eigener Erschöpfung stehen
So läuft die Beratung ab
Kostenfreies Kennenlerngespräch
In ca. 20 Minuten besprechen wir unverbindlich Ihre Situation und ob mein Angebot für Sie passend ist.
Ihre Situation verstehen
Wir schauen gemeinsam auf Ihre Rolle als Angehörige/r, Ihre Belastungen und was Sie brauchen – ohne Bewertung.
Eigene Grenzen erkennen
Oft haben Angehörige verlernt, auf sich selbst zu achten. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihre Bedürfnisse wieder wahrzunehmen.
Strategien für den Alltag
Mit systemischen Methoden und DBT-basierten Techniken entwickeln wir konkrete Werkzeuge für Ihren Alltag mit dem erkrankten Angehörigen.
Mein Hintergrund
- Systemische Beraterin – zertifiziert durch die AFS
- Mehrjährige Berufserfahrung in der Psychiatrie der Uniklinik Frankfurt
- Langjährige Arbeit mit Angehörigen und Familien psychisch kranker Menschen
- Dozentin am Gesundheitscampus Frankfurt
- Selbstzahlerpraxis – keine Warteliste
- 60 Minuten: 120 € | Kennenlerngespräch: kostenfrei
- „wenn Worte wirken und Haltung hilft"
Häufige Fragen zur Angehörigenberatung
Ich fühle mich schuldig, wenn ich an mich denke – ist das normal?
Ja, Schuldgefühle sind eines der häufigsten Themen in der Angehörigenberatung. Sie zeigen, wie sehr Ihnen der andere Mensch am Herzen liegt. Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen: Wenn Sie selbst erschöpft sind, können Sie auch nicht gut für andere da sein. In der Beratung lernen wir, diese Gefühle einzuordnen.
Mein Partner ist psychisch krank – wo finde ich Hilfe?
In der Angehörigenberatung geht es um Sie und Ihre Situation als Partner/in. Wir arbeiten daran, wie Sie mit der Belastung umgehen können, ohne sich selbst aufzugeben. Für Ihren Partner kann eine eigene therapeutische Anbindung sinnvoll sein.
Ersetzt die Beratung eine Therapie für meinen Angehörigen?
Nein. Systemische Beratung richtet sich hier gezielt an Sie als Angehörige/r. Sie ersetzt keine Behandlung der erkrankten Person. Sie hilft Ihnen, Ihren eigenen Weg im Umgang mit der Situation zu finden.
Können auch mehrere Familienmitglieder kommen?
Ja, Angehörigenberatung kann auch als Familiengespräch stattfinden. Manchmal ist es hilfreich, wenn mehrere Beteiligte gemeinsam an einem Tisch sitzen. Das besprechen wir im Kennenlerngespräch.
Die Last muss nicht alleine getragen werden
In einem kostenfreien Kennenlerngespräch besprechen wir unverbindlich, wie ich Sie als Angehörige unterstützen kann.
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